21. November 2013: Bernhard Kainrath hält Workshop im Rahmen der Initiative „Ich Bin Online“ (Graz)

Bernhard Kainrath hält im Rahmen der Initiative „Ich Bin Online“ einen Workshop zum Thema Big Data.

„Ich Bin Online“ wird in Kooperation mit den Wirtschafskammern Österreichs, BMI, BMF und der Plattform Digitales Österreich durchgeführt. Schülern (Zielgruppe 13 – 18 Jahre) wird in zahlreichen Workshops ein hervorragendes Technologieprogramm mit nationalen und internationalen Experten geboten. Diese Veranstaltung findet in ganz Österreich statt.

Mehr Informationen dazu liefern APA-OTS, Kleine Zeitung und Ich Bin Online.

Die Präsentation finden Sie hier, das Video unter wko.tv.

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Google löscht Millionen von Suchergebnissen

TorrentFreak berichtet, dass die Anzahl an Anfragen von Urheberrechtsvertretern, die Inhalte gelöscht haben wollen, massiv zugenommen hat. Seit 2011 hat sich die Anzahl der Links, die aus Suchanfragen entfernt wurden, auf nunmehr 200 Millionen verzwanzigfacht. Google kommt dabei 99% der Löschanfragen nach.

Der Google Transparency Report listet ein Ranking der anfragenden Unternehmen auf, das von Vertreter der Musikindustrie angeführt wird.

Mehr Informationen zu diesem Thema liefern TorrentFreak, FutureZone und Google Transparency Report.

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Österreichische Studie zu Trends und Einsatz von Big Data in Österreich

Laut einer Umfrage unter Entscheidungsträgern im IT-Bereich sind 68% der Befragten der Meinung, dass Entscheidungen im Unternehmen durch eine bessere Nutzung von Daten leichter getroffen werden könnten. Aber nur 31% geben an, dass die Führungsebene bei wichtigen Entscheidungen auf Big Data vertraut und 32% der Befragten haben keine konkreten Pläne zur Einführung von Big Data-Technologien. >mehr

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EU-Parlament beschliesst neue Regeln für einheitlichen Datenschutz

Der Gesetzesentwurf, dem noch 28 EU-Staaten und die EU-Kommission zustimmen müssen, soll die Datenschutzregeln in Europa verbessern, die aus einer Zeit stammen, in der an Facebook, Cloud&Co, geschweige denn eine regelmässige Internetnutzung, gar nicht zu denken war (siehe auch Blogeintrag („Recht auf Vergessen“). Ausserdem sollen einheitliche Gesetze in der gesamten EU geschaffen und dem Flickwerk bestehend aus 28 verschiedenen nationalen Datenschutzregeln ein Ende bereitet werden.

Was steht u.a. in der Verordnung?

  • Höhere Geldstrafen für Unternehmen (bis zu 5% des globalen Umsatzes oder max.100M EUR) bei Verstössen gegen den Datenschutz.
  • Unternehmen müssen sich hinkünftig die explizite Einwilligung des Users zur Verarbeitung dessen persönlicher Daten einholen.
  • In grösseren Firmen soll sich ein Datenschutzbeauftragter um die Einhaltung der neuen Gesetze kümmern.
  • Das Recht von Usern auf Löschung ihrer persönlichen Daten („Recht auf Vergessen“ ) soll gegenüber Internetriesen gestärkt werden.

Mehr Informationen:

EU-Parlament bringt neue Datenschutzrichtlinie auf den Weg – nur ein erster Schritt

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/reding/multimedia/news/2013/10/20131021_en.htm

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Österreich führt die E-Rechnung an den Bund ein

Mit 1.1.2014 führt Österreich als zweites Land in Europa die verpflichtende E-Rechnung an den Bund ein.

Das bedeutet, dass ab diesem Stichtag Rechnungen an den Bund nur mehr in strukturierter elektronischer Form unter Nutzung des XML-Datenaustauschformat (siehe auch http://www.ebinterface.at) eingebracht werden dürfen.

Was viele Firmen offensichtlich noch nicht wissen: Papier-, E-Mail- oder PDF-Rechnungen werden ab 1.1.2014 vom Bund nicht mehr akzeptiert! Sicherlich einer der Gründe, warum viele Unternehmen ihre Buchhaltung und das Rechnungswesen noch nicht umgestellt haben.

Mehr Informationen zu diesem Thema liefern WKÖ und Computerwelt.

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Privatsphäre im Netz

Ein Artikel des renommierten Magazins »brand eins« zum Thema Schutz privater Daten hat mich zu folgenden Überlegungen geführt:

Man kann davon ausgehen, dass die jüngsten Schlagzeilen über Datenspionage (NSA) und PRISM vielen Internet-Usern nicht verborgen blieben. Ebenso wahrscheinlich ist, dass dadurch die Bedenken bezüglich der Sicherheit der Privatsphäre gestiegen sind.

Um diesen Bedenken Rechnung zu tragen, gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Tipps&Tricks (z.B. Privatspäreneinstellungen in Social Media-Anwendungen) sowie technische Möglichkeiten (SSL-Verschlüsselung, Tracking-Blocker, etc.), um sich gegen Datendiebe zu schützen, seine Spuren im Netz zu verwischen oder gar nicht erst zu hinterlassen. Trotz aller Mühen: Irgendwelche Spuren, von denen man oft gar nicht weiss, dass man sie hinterlässt, verbleiben immer im Netz. Und diese Spuren können für bestimmte Kreise von grossem Interesse sein. Big Data bietet mittlerweile ungeahnte Auswertungstechnologien und eröffnet somit viele Chancen, birgt aber leider auch Risiken (siehe auch Blogeintrag Big Data – Chancen und Risiken). Alle Informationen (Urlaubsfotos, Telefonnummern, Wohnadresse, Arbeitgeber, persönliche Vorlieben, Hobbies, etc.), die man heute beispielsweise unter Nutzung von Social Media-Anwendungen „offen“ im Netz preisgibt (bewusst oder unbewusst), sind morgen bereits auswert- und korrelierbar.

Wie kann man seine Privatsphäre im Netz schützen? Eine Anwort gibt »brand eins«: Wichtiger als alle technischen Details ist: gesunder Menschenverstand. Erst denken, dann posten! Was einmal im Netz ist, lässt sich schwer bis unmöglich wieder löschen, da die Daten bereits in Datenbanken abgelegt sind.

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5.9.2013: Society Salon lud zum ersten Marketing Business Breakfast

Am 5.9.2013 lud das Leadership-Netzwerk thesociety.at zu einem Marketing Business Breakfast ins Décor im Wiener Augarten. Unter dem Motto „Optimierung der Customer Experience“ präsentierten und diskutierten hochkarätige Experten. >mehr

Link zum Video.

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Industrie 4.0 – Die vierte industrielle Revolution

Die erste industrielle Revolution wurde durch Wasser- und Dampfkraft ermöglicht. Massenproduktion mit Hilfe elektrischer Energie läutete die zweite Revolution ein. Internet, Elektronik und IT brachten die dritte Revolution. Mittlerweile stehen wir an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution.

An der Industrie 4.0 wird längst intensiv geforscht, in namhaften Betrieben laufen erste Projekte und es ist eines der Themen am diesjährigen European Forum Alpbach. Ziel ist, das „Internet of Things“ auch in den Produktionshallen der Industrie zu etablieren. Alle an der Produktion Beteiligten (Teile, Steuerungssysteme, Maschinen, Beschäftigte, Kunden,…) sowie das Endprodukt selbst werden intelligent miteinander vernetzt. Die einzelnen Komponenten solcher „Smart Factories“ werden durch Einbau von Arbeitsspeicher, Sensoren und programmierbarer Bauteile „intelligent“ gemacht und steuern sich in einem sogenannten „cyber-physischen System“ gegenseitig.

Die Effizienz- und Produktivitätssteigerungspotentiale sind enorm:

  • Sich selbst steuernde und überwachende Fertigung. Produktionsmaschinen wissen selbst, zu welchem Zeitpunkt bestimmte Fertigungsprozesse durchlaufen werden müssen und koordinieren diese auch selbstständig.
  • Eine zentrale Steuerung wird überflüssig, da sich Produktionsmaschinen flexibel aufeinander einstellen können. Der Einfluss des Menschen auf Produktionsmaschinen nimmt somit ab.
  • Ausfälle von an der Produktion beteiligter Komponenten werden von anderen verfügbaren Komponenten kompensiert.
  • Automatische Abstimmung von Produktionsflüssen.
  • Optimierung der Logistik auf den Gesamtprozess.

Ein Beispiel:

Ein Bauteil im Auto ist künftig so ausgestattet, dass es kontinuierlich Daten über seinen Zustand sammelt und mitteilen kann, wenn ein Austausch nötig wird – und das, bevor es zum Ausfall kommt. Das Produkt sendet selbstständig eine Mitteilung an den Hersteller, dass Ersatz gefertigt werden muss. Die Bestellung enthält neben genauen Angaben zum Fahrzeugtypen auch die Information, wohin das Bauteil anschließend versandt werden muss. In der Fabrik wird der Auftrag bearbeitet, die Maschinen konfigurieren sich selbst so, dass das passende Teil gefertigt wird und schicken es schließlich auf die Reise an den richtigen Zielort. Der Termin in der Werkstatt ist dann bereits vereinbart – auch darum hat sich das Auto gekümmert.

Quelle: http://www.plattform-i40.de/hintergrund/visionen

Industrie 4.0 bleibt ein hochspannendes Thema, dessen zukünftige Entwicklungen und immensen Potentiale wir derzeit nur erahnen können.

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Schafft Big Data neue Jobs?

Laut Aussage führender Marktforscher und Analysten wird Big Data in den nächsten Jahren Millionen neue Arbeitsplätze weltweit schaffen.

Es ist aus meiner Sicht unbestritten, dass sich Unternehmen verstärkt der Auswertung grosser Datenmengen widmen. Kaum eine Firma kann sich heute den Wettbewerbsnachteil leisten, auf das Potential sorgfältig ausgewerteter und sinnvoll verknüpfter Daten zu verzichten. Daher werden Daten analysiert und daraus Schlüsse für die Zukunft gezogen. Ebenso ausser Streit steht, dass man für diese Tätigkeit hochqualifizierte Spezialisten braucht, die das nötige Wissen für diese hochkomplexen Aufgaben mitbringen. Big Data erschliesst auch neue Umsatzquellen und Marktsegmente und schafft so neue Jobs.

Ich glaube aber nicht, dass Big Data Millionen neue Jobs oder gänzlich neue Berufsbilder (z.B. „Data-Scientist“ oder „Data-Artist“) schafft. Denn ob man europäische Unternehmen (mag sein, dass es in den USA anders ist?) jemals zum Umdenken bewegen kann, beispielsweise einen oder sogar mehrere dedizierte Data-Scientists anzustellen und diese möglichst frei und kreativ bereichsübergreifende Daten erforschen zu lassen, mag bezweifelt werden.

Vielmehr werden IT-Spezialisten aus den Bereichen Business Intelligence, Datenbanken und Data Warehousing zukünftig deren Kompetenzrepertoire um die Facette „Big Data“ erweitern müssen, um gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Big Data-Kompetenz umfasst neben umfassendem technischen Wissen beispielsweise auch Kenntnisse über Statistik, Unternehmensstrukturen, Kommunikation und Betriebswirtschaft.

Mein Fazit: Daten werden auch weiterhin der Jobmotor in der IT-Industrie sein. Das Anforderungsprofil an den einzelnen Mitarbeiter wird sich aber wandeln und wesentlich umfangreicher als in der Vergangenheit sein.

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What can be public, will be public

Avatar von Martin Giessweingiesswein.org

Der Kurier-Artikel hat mich zu der Formulierung der Internet-Hypothese gebracht, dass durch Wikileaks und Einzelpersonen scheinbar mehr und mehr Geheiminformationen rund um den Cyberwar bekannt werden. Wikileaks-Gründer Julian Assange, US-Army-Aufdecker Bradley Manning oder zuletzt NSA-Whistleblower Edward Snowden reihen sich hier ein. Neben den US-Geheimdiensten und dem Militär tobt der Cyberwar aber auch um wirtschaftliche Spionage und gezieltes digitales Bekämpfen von Konkurrenzunternehmen.

Die Veröffentlicher haben dabei die unterschiedlichsten Beweggründe (Zivilcourage, Gutmenschsein, Publicity, Buchverkäufe…). Sie übernehmen eine Rolle, die wir früher den Medienbetrieben und deren Journalisten zugeschrieben haben. Medien als die vierte Macht im Staat und als originäre Aufdecker und Kontrolleure. Heute sind die Medien oft nur mehr die Verbreiter der Info der Leaker oder das Internet mit seinem soziale Medien übernimmt diese Rolle direkt.

Die Hypothese „What can be public, will be public“ baut also auf die Vielzahl an Beteiligten innnerhalb und außerhalb des Establishments und spekuliert mit „Irgendwer wird schon…

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