Geld für Embedded Online-Videos bezahlen?

Anlässlich einer öffentlichen EU-Konsultation zum Urheberrecht fordert neben der österreichischen AKM (Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger) nun auch die deutsche GEMA, dass das Einbinden von Online-Videos in Websites unter Nutzung von Hyperlinks vergütungspflichtig werden soll. In einer Frage des Konsultationsdokuments heisst es: „Sollte das Bereitstellen eines Hyperlinks, welcher zu einem urheberrechtlich geschützten Werk oder anderen Inhalt führt, entweder im Allgemeinen oder unter bestimmten Umständen die Erlaubnis des Rechteinhabers erfordern?

Online-Videos werden heutzutage zigfach auf Websites, Blogs und Social Networks eingebunden. Wie Leonard Dobusch von netzpolitik.org berichtet, ist zu erwarten, dass es zu einem Rückgang der Nutzung der Embedding-Funktion kommen dürfte, falls das Einbetten von Videos wirklich lizenzpflichtig werden sollte. Ob das im Interesse jener Rechteinhaber sei, die ihre Videos auf YouTube monetarisierten, sei wohl eine andere Frage.

Der aktuelle Fall erinnert stark an die seit Jahren geführten Diskussionen zum Thema „Festplattenabgabe“; siehe auch Blogeintrag (“Festplattenabgabe – viel Lärm um nichts?”)

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Über Bernhard Kainrath

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